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Antelope Canyon, Monument Valley, Arches NP

Nach dem Verlassen des Grand Canyon durch die Ostausfahrt, bei welcher sich nochmals spektakuläre Blicke von diversen Aussichtspunkte in den Canyon boten, legten wir einen ersten kurzen Stopp beim berühmten Horseshoe Bend des Colorado River ein. Ein schöner Anblick – trotz der vielen anderen Touristen…! Den Nachmittag verbrachten wir im Upper Antelope Canyon, einem sogenannten Slot Canyon. Unglaublich diese Farben, Formen und Fotos, die man darin – mit den richtigen Einstellungen, die unser Guide natürlich alle bestens kannte – schiessen kann!

  • Horseshoe Bend des Colorado River

Auf der Fahrt von Page zum Monument Valley hielten wir zum ersten Mal im Navajo National Monument. Zu sehen sind in diesem kleinen National Monument Klippendörfer, in denen Anasazi im 13. Jahrhundert gelebt haben. Den Nachmittag verbrachten wir im Monument Valley, wo wir mit unserem Jeep auf der 17-Miles-Road durch die Monumente kurvten, dies zum Glück ohne Panne, da wir mit unserem Mietauto nämlich nicht auf nicht geteerten Strassen fahren dürften. Am Abend übernachteten wir in einem kleinen Dorf – eher „Kaff“ – namens Mexican Hat bestehend aus etwa 3 Motels, zwei Kneipen, einer Tankstelle mit einem Seven Eleven-Shop und ein paar Häusern. Nichtsdestotrotz hatte unser Motel eine wunderschöne Pool-Anlage, die wir natürlich auch sofort ausprobierten – obwohl wir quasi eine Stunde zu spät ankamen. Dass es eine Stunde Zeitverschiebung zwischen Arizona und Utah in dieser Region gibt, kapierten wir nämlich erst beim Check-in im Hotel…

  • Das Klippendorf Betatakin im Navajo National Monument

Am nächsten Morgen fuhren wir in Richtung Moab bzw. Arches National Park und zum ersten Mal mussten die Scheibenwischer unseres Autos ihren Dienst verrichten. Es regnete immer wieder und teilweise sogar ziemlich stark. Im Arches National Park angekommen, war es jedoch – zum Glück – wieder trocken und wir konnten die ersten Felsbögen besichtigen. Am darauffolgenden Tag unternahmen wir im Gebiet Devils Garden (wieder einmal) eine Halbtagswanderung. Die schönsten Bögen lassen sich nämlich alle fast nur per pedes erreichen!

  • Vorbote vom Arches NP auf der Strecke nach Moab

 

Grand Canyon

Einfach nur: Wow!!!
2 1/2 Tage durften wir nun am Grand Canyon (South Rim) verbringen. Am ersten Tag kamen wir gegen Mittag an, wir warfen den ersten Blick hinunter und waren von Anfang an begeistert. Unglaublich, was die Natur bzw. der Colorado River hervorgezaubert hat…!! Die Formen, die Farben, die sich immer wieder ändern, das alles kann kaum in Worte (oder Bilder) gefasst (gebracht) werden. Die beiden weiteren Tage verbrachten wir mit Wandern. Einerseits spazierten wir auf dem South Rim Trail die etwa 17km von Hermits Rest bis zu Visitor Center und andererseits durfte natürlich auch der Abstieg in den Canyon nicht fehlen. Bereits um 6 Uhr machten wir uns auf die Socken und stiegen den South Kaibab Trail ca. 620 Meter bis zum sog. Skeleton Point hinunter, von wo man eine fantastische Aussicht geniesst.

 

Sequoia National Park

Am letzten Samstag begann bereits der letzte Teil unserer grossen Reise: der Roadtrip durch den Westen der USA bzw. dessen Nationalparks. Von San Francisco (Berkeley) aus fuhren wir zunächst gegen Süden – ab Monterrey auf dem berühmten Highway Number 1. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit. Über der Küste hing während der gesamten Fahrt Nebel. Die Sonne war zwar nicht weit weg (sobald man einige Meter ins Landesinnere kam, war wunderbares Wetter), aber sie vermochte den Nebel nicht aufzulösen. Nichtsdestotrotz statteten wir den See-Elefanten in der Nähe von Cambria einen Besuch ab. Äussert zahlreich lagen sie am Strand herum – es sah teilweise aus, wie die Auslage einer Metzgerei… Übernachtet haben wir in Cambria am Pazifik. Ein Städtchen, das sich ganz dem Wein verschrieben hat, der aus dem unmittelbaren Hinterland (um Paso Robles) stammt. Feine Tropfen gibt es da!

Am nächsten Morgen brachen wir in Richtung Sequoia National Park auf, den wir am frühen Nachmittag erreichten. Uns boten sich grandiose Ausblicke (unter anderem vom Moro Rock, einem Granitfelsen) in die Berge der Sierra Nevada und in Richtung Central Valley und Küste. Das unbestrittene Highlight dieses Parkes sind aber die riesigen Sequoias – eindrücklich, welche Ausmasse diese Bäume erreichen! Nach einem weiteren Tag im Sequoia National Park, an welchem wir unter anderem eine sehr schöne Halbtageswanderung durch den Giant Forrest unternahmen, stand am darauffolgenden Tag Autofahren auf dem Programm. Zwischenetappe auf dem Weg zum Grand Canyon war Kingman, ein ziemlich verschlafenes Dorf (bzw. wohl eine Stadt) an der berühmten Route 66, das ansonsten (ausser den üblichen Fastfoodlokalen, Motels etc.) aber nicht viel bietet. Morgen geht’s weiter zum Grand Canyon!

  • Irgendwo am Highway 1 zwischen Carmel und San Simeon