Sequoia National Park

Am letzten Samstag begann bereits der letzte Teil unserer grossen Reise: der Roadtrip durch den Westen der USA bzw. dessen Nationalparks. Von San Francisco (Berkeley) aus fuhren wir zunächst gegen Süden – ab Monterrey auf dem berühmten Highway Number 1. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit. Über der Küste hing während der gesamten Fahrt Nebel. Die Sonne war zwar nicht weit weg (sobald man einige Meter ins Landesinnere kam, war wunderbares Wetter), aber sie vermochte den Nebel nicht aufzulösen. Nichtsdestotrotz statteten wir den See-Elefanten in der Nähe von Cambria einen Besuch ab. Äussert zahlreich lagen sie am Strand herum – es sah teilweise aus, wie die Auslage einer Metzgerei… Übernachtet haben wir in Cambria am Pazifik. Ein Städtchen, das sich ganz dem Wein verschrieben hat, der aus dem unmittelbaren Hinterland (um Paso Robles) stammt. Feine Tropfen gibt es da!

Am nächsten Morgen brachen wir in Richtung Sequoia National Park auf, den wir am frühen Nachmittag erreichten. Uns boten sich grandiose Ausblicke (unter anderem vom Moro Rock, einem Granitfelsen) in die Berge der Sierra Nevada und in Richtung Central Valley und Küste. Das unbestrittene Highlight dieses Parkes sind aber die riesigen Sequoias – eindrücklich, welche Ausmasse diese Bäume erreichen! Nach einem weiteren Tag im Sequoia National Park, an welchem wir unter anderem eine sehr schöne Halbtageswanderung durch den Giant Forrest unternahmen, stand am darauffolgenden Tag Autofahren auf dem Programm. Zwischenetappe auf dem Weg zum Grand Canyon war Kingman, ein ziemlich verschlafenes Dorf (bzw. wohl eine Stadt) an der berühmten Route 66, das ansonsten (ausser den üblichen Fastfoodlokalen, Motels etc.) aber nicht viel bietet. Morgen geht’s weiter zum Grand Canyon!

  • Irgendwo am Highway 1 zwischen Carmel und San Simeon

 

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