Archiv der Kategorie: USA 2016 Blog

Letzte Eindrücke von Hawaii

Unser Aufenthalt auf Hawaii neigt sich dem Ende zu, bereits haben bzw. hatten wir unser letztes Quartier auf Kauai bezogen. Ein sehr gemütliches, schönes B&B in luftiger Höhe (wegen der Tsunamigefahr müssen die Häuser einige Meter über Boden auf Stelzen gebaut werden) an der North Shore. Von hier aus „bewanderten“ wir die berühmte Na Pali-Coast (den ersten Teil des Kalalau- bzw. Na Pali-Trails) mit unzähligen anderen Touristen mit teilweise abenteuerlichem Schuhwerk (also nicht wir, sondern die anderen Touris; auf den doch teilweise feuchten rutschigen Steinen und durch den Morast trugen nicht wenige Sandalen, Turnschuhe oder gar Flipflops!). Des Weiteren unternahmen wir (auf Anraten zahlreicher Hawaiireisender, danke den Angesprochenen für den tollen Tipp!) einen Helikopterflug. Das war einfach nur toll! Das Wetter spielte mit und wir konnten grossartige Eindrücke von oben von Kauai sammeln. Wahnsinn!!! Schliesslich kam auch das Faulenzen an der wunderschönen Hanalei-Bay nicht zu kurz und den Hanalei-River erkundeten wir an unserem letzten Hawaiitag noch mit einem Doppelkajak. Puh, die Arme werden schmerzen, aber schön war’s dennoch.

Mahalo Hawaii für die wunderbaren Tage, die wir hier verbringen durften!!!

Auf gehts nach Mexico…!

  • Spouting Horn bei Poipu

Kauai – die Garteninsel

Leider sind wir bereits auf der letzten Insel unseres Hawaiiaufenthaltes angekommen, auf Kauai, der wohl grünsten Insel Hawaiis, wie auch ihr Beiname „Garden Island“ schon antönt. Die ersten drei Tage verbrachten wir im Süden Kauai’s, in Waimea. Dies erwies sich als idealer Ausgangspunkt für die Erkundung des Waimea-Canyons, des „Grand Canyons des Pazifiks“, welcher diesen Namen durchaus zu Recht trägt.
Die diversen Aussichtspunkte des State Parks fuhren wir problemlos mit unserem – auf Kauai silbergrauen – Jeep an. Daneben haben wir aber auch zwei Halbtagswanderungen gemacht: Zum einen eine sumpfige, matschige und mit Kletterpassagen versehene auf dem Pihea- und dem Alaka’i Swamp Trail und zum anderen eine schweisstreibende, aber nicht minder schöne auf dem Kukui Trail in den Canyon hinunter (fast 700 Höhenmeter auf bloss 4 Kilometer). Zum Glück haben uns ein paar Wolken beim Aufstieg sehr willkommenen Schatten beschert. Gelohnt hat sich’s aber trotz der unzähligen vergossenen Schweisstropfen bzw. -bächen! Wir wurden mit unglaublich schönen Aussichten in den Canyon belohnt!

  • Blick ins Kalalau-Tal

Maui – Wind, Krater und Wellen

Wir Windsurfer auf Maui – klar, dass wir einen Versuch wagen mussten. Innerhalb von 30 Minuten war das notwendige Surf-Equipment (mit ungewohnt kleinen Segeln) gemietet und in und auf unserem Jeep Wrangler verladen. Dann kam die Ernüchterung: Wind hatte es zwar reichlich, nur so wirklich Spass haben unsere Windsurf-Versuche nicht gemacht. Zu fest kämpften wir mit ungewohnter Ausrüstung und natürlich mit Wind und und vor allem den Wellen.
Deshalb haben wir uns wieder auf Landausflüge konzentriert. Eine 3-stündige Wanderung hinunter in den Haleakala-Krater auf 3000 m.ü.M. hat uns in eine eindrückliche Landschaft mit diversen Farben und Formen geführt.
Am späteren Nachmittag schauten wir schliesslich noch den Windsurfern am weltberühmten Ho’okipabeach zu. Faszinierend, was die mit ihren Brettern und Segeln alles anstellen… So ginge es also ;-).

Am nächsten Tag besuchten wir ein ehemaliges Walfängerdorf – Lahaina. Simone musste sich natürlich auch das ehemalige Gericht ansehen, wo in früheren Zeiten saufende und lüsterne Walfänger verurteilt wurden.
Nachdem wir bereits auf Big Island erste Wellennreitversuche gemacht hatten, wollten wir natürlich unsere ersten diesbezüglichen Erfahrungen auch auf Maui vertiefen. Entsprechendes Übungsgelände gibt es selbstverständlich (wir sind ja in Hawaii) auch hier. Sieht gar nicht so schlecht aus.

  • Haleakala-Krater

Etwas haben wir fast vergessen: Unser blauer Jeep Wrangler hatte knapp Luft, deshalb fahren wir nun mit einem weissen rum.